CEOs in Amerika meiden noch Social Media

Social Media ist NOCH ein Fremdwort – zumindest für 68 Prozent aller CEOs der US-Fortune-500 Unternehmen. Facebook, Twitter, Instagram, Google Plus und LinkedIn sind demnach soziale Netzwerke, die gänzlich ignoriert werden oder denen mindere Beachtung geschenkt wird. Personal Branding ist bei den 500 umsatzstärksten Firmen längst nicht angekommen.

Kaum Beteiligung in den Social Networks

Die Präsenz ist nach unserer Meinung ernüchternd. Von den 68 Prozent nutzen gerade einmal 73 Prozent der Führungskräfte LinkedIn. Auf Platz zwei kommt das Kurznachrichten-Portal Twitter, gefolgt von Facebook. 1,6 Prozent haben einen Google Plus-Account, die Foto-App Instagram wird mit einem Prozentpunkt mehr genutzt. Doch die Anmeldung in einem der Portale sagt noch nichts über die aktive Nutzung aus. Aus diesem Grund haben CEO.com und das US-Softwareunternehmen Domo in ihrem Social CEO Report 2014 die Intensität auf Twitter ausgewertet. Zwei Drittel der User – 8,3 Prozent von 500 CEOs – nutzen demnach ihren Account aktiv. Rund 69 Prozent haben wenigstens in den vergangenen 100 Tagen getwittert.

Jack Salzwedel, CEO der American Family Insurance Group, twittert durchschnittlich 4,82 Kurznachrichten am Tag an seine 4.819 Follower (Stand 15.12.2014), während im Durchschnitt 0,488 Tweets abgesetzt werden.

Zum Vergleich: Apple-Chef Tim Cook besitzt 842.000 Follower, hat aber nur 15 Mal getwittert (Stand 15.12.2014), Facebook-Chef Mark Zuckerberg meidet Twitter wohl gänzlich – seine 322.000 Follower haben gerade einmal 19 Tweets erhalten (Stand 15.12.2014).

Ihr Personal Branding Keynote Speaker – Ibrahim Evsan

In Deutschland sind Social Media und Personal Branding keine Fremdwörter

“Fehlanzeige #SocialMedia: Amerikanische CEOs meiden #SocialNetworks.“

Twittern WhatsApp
Während der Social CEO Report zeigt, dass in Amerika Social Media zum Großteil ignoriert wird, findet in Deutschland ein immer größeres Umdenken statt. Personal sowie Employer Branding sind auf dem Vormarsch. Immer mehr Geschäftsführer bauen sich mit ihrer Personal Branding Strategie im Netz ihre digitale Identität auf und teilen ihr Wissen und ihre Werte mit einem breiten Publikum. Sie unterstützen und fördern ihre Mitarbeiter, gleiches zu tun. Sie stärken dabei nicht nur ihre Glaubwürdigkeit, sondern auch ihren Erfolg.

Der CEO und seine Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt und werden als Menschen wahrgenommen. Sie sind plötzlich nicht nur der erfolgreiche Geschäftsführer mit Mitarbeitern hinter einer großen Marke, sondern vielmehr Freund und Helfer, die ihre Expertise im Internet frei zur Verfügung stellen.

Retweets

Jetzt tweeten

Wie fühlen Sie sich nach der Lektüre dieses Blogbeitrags?

Kommentare zu "CEOs in Amerika meiden noch Social Media"