Warum Deine Personal Brand auch (D)ein Versprechen ist
Warum Deine Personal Brand auch (D)ein Versprechen ist © Gajus @ Shutterstock.com

Warum Deine Personal Brand auch (D)ein Versprechen ist

Deine Personal Brand ist (D)ein Versprechen. Und dieses Versprechen muss gehalten werden.

Mit dem Image, das Du aufbaust, weckst Du Erwartungen, machst Versprechen und vermittelst bestimmte Werte – all diese Dinge müssen echt, realistisch und konstant sein, sonst droht anstatt Personal Branding Krisenmanagement.

Die eigene Reputation lässt sich heutzutage leicht steuern. Gerade die digitalen Kanäle erlauben eine unkomplizierte Selbstdarstellung, eine vielseitige Kommunikation und die Chance, mit eigenen Beiträgen und Inhalten eine große Öffentlichkeit zu erreichen.

Reputationmanagement ist deshalb bereits für viele Menschen Teil ihres Berufsalltags geworden. Mit den richtigen Strategien, einer konsequenten Präsentation und einer professionellen Ausrichtung gelingen in relativ kurzer Zeit ein positives Image, eine individuelle Positionierung und schließlich eine wiedererkennbare Personal Brand, die Dich und Deine Ideen, Werte und Ziele eindeutig kennzeichnet.

Wie muss eine Personal Brand sein?

Das Reputationmanagement ist dann erfolgreich, wenn Dein Endprodukt eine konstante und stabile Marke bildet. Die inhaltliche Ebene ist hierfür elementar, denn Deine Beiträge und veröffentlichten Informationen müssen einen gesellschaftlichen Nutzen haben. Die Zielgruppe, die im Rahmen des Personal-Branding-Konzepts vorab festlegt wird, muss eindeutig erkennen, warum Deine Inhalte für sie relevant sind. Aber die persönliche Präsentation spielt ebenfalls eine tragende Rolle für Personal Branding. Denn sie muss authentisch, glaubwürdig und echt sein.

“Grundvoraussetzung für Dein #PersonalBranding: Sei authentisch, glaubwürdig und echt!“

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Die Menschen nehmen Dich und Deine Ideen an, folgen Dir und unterstützen Dich, wenn sie das Gefühl haben, dass das, was Du machst, Deiner inneren Überzeugung und Einstellung entspricht. Personal Branding bedeutet nicht, Privatsphäre und Öffentlichkeit zu vermengen, sondern ein realistisches, professionelles und echtes Bild der eigenen Person in der Öffentlichkeit zu zeigen. Klingt logisch, ist aber nicht immer einfach.

Warum Du ein Versprechen abgibst

Heute wagen immer mehr Menschen den Schritt, sich selbst als Marke in der Öffentlichkeit zu etablieren, indem sie Personal Branding professionell und strategisch aufbauen. Der Vorteil von Personal Branding ist, dass man als Person viele Eigenschaften und Werte vermitteln kann, die auf ein gesamtes Unternehmen nicht zutreffen können. Denn mit Menschen, ihren Handlungen, ihren Ideen und persönlichen Merkmalen können sich andere Menschen identifizieren. Die zwischenmenschliche Kommunikation ist persönlich und hilft, Kompetenz zu zeigen und Vertrauen und Sympathie aufzubauen.

“Zwischenmenschliche #Kommunikation baut Kompetenz, Vertrauen & Sympathien auf.“

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Mit Deiner öffentlichen Präsentation weckst Du also auch Erwartungen, die Du erfüllen musst. Dein Weg muss konsequent verfolgt werden, Deine Strategie durchdacht und Dein Auftritt professionell. Damit schaffst Du Glaubwürdigkeit und Authentizität – die ausschlaggebenden Kriterien für Erfolg.

Nur, wenn Du mit deinem Personal-Branding-Konzept und -Auftritt als echt wahrgenommen wirst, kannst Du eine stabile Marke mit großer Reichweite und positiver Resonanz aufbauen. Das Konzept muss auf die individuellen Fähigkeiten abgestimmt sein, damit Du nicht angestrengt und aufgesetzt wirkst, sondern echt und persönlich.

Hillary Clinton macht es vor – wie es nicht geht!

Selbst ein langjähriges und professionell aufgebautes Image kann leicht ins Wanken geraten, wenn Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Darstellung aufkommen. Hillary Clinton zeigt sich in ihrem Wahlkampf zur Präsidentschaftswahl 2016 voller Tatkraft, Engagement und positiver Energie. Sie zeigt sich als eine Frau der klaren Worte, als eine Kämpferin, die wahr macht, was sie verspricht und offen ausspricht, was sie denkt. Sie ist die Frau aus der Nachbarschaft. Die typische Amerikanerin, sollte man meinen, die Alltagsprobleme, soziale Konflikte und kulturellbedingte Herausforderungen kennt und versteht. Doch mit ihrer starken Ausrichtung am Durchschnittsamerikaner lässt sie an ihrer Glaubwürdigkeit Zweifel aufkommen.

In ihrem Wahlkampf-Video versucht sie, sich bewusst von der Elite, den Privilegierten abzuheben:

“Americans have fought their way back from tough economic times but the deck is still stacked in favor of those at the top. Everyday Americans need a champion and I want to be that champion.”

Unterscheidet sich die ehemalige First Lady, die aktive Politikerin mit solch hohem Ansehen, die gefragte Rednerin, die reiche Ehefrau von Bill Clinton, die Frau mit zahlreichen Auszeichnungen tatsächlich von „those at the top“? Man könnte ihr vielleicht in diesem Punkt attestieren, dass sie trotz ihrer Karriere tatsächlich selbst am Boden geblieben ist. Doch Hillarys Versuch, einen persönlichen Bezug zu all den Amerikanern mit ausländischen Wurzeln herzustellen, wirft weitere Fragen auf. So macht Hillary Clinton beispielsweise in ihrem Wahlkampf die Immigrationspolitik zum Thema und verkauft sie als elementaren Teil ihrer eigenen Biografie:

“If we were to just go around this room there are a lot of immigrant stories. You know, all my grandparents came over here,”…“So I sit here and I think, well, you’re talking about the second-third generation, that’s me, that’s you.”

Leider stellen zahlreiche Quellen fest, dass alle vier Großeltern von Hillary Clinton bereits in den USA geboren wurden. Als echte immigrant story kann diese Erfahrung also wohl kaum dienen.

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Der Wahlkampf fängt jetzt an und das politische Geschäft ist ein Haifischbecken. Viele PR-Mittel sind erlaubt, viele Marketingstrategien müssen angewandt werden; auch der eine oder andere Kniff und Trick darf dabei sein, um wichtige Wählerstimmen zu gewinnen, aber wenn Zweifel an der Echtheit der Präsentation, Zweifel an der Wahrheit der Aussagen aufkommen, wenn zu hoch gepokert wird, kann die gesamte Selbstdarstellung in kürzester Zeit in sich zusammenfallen – wie ein Kartenhaus.

Personal Branding: Es ist nicht schwierig, es ist nur konsequent

Hillary Clintons Beispiel zeigt, wie wichtig die konsequente und echte Darstellung ist. Gerade bei einer Person, die so viel Öffentlichkeit erfährt wie sie, ist die Glaubwürdigkeit elementar. Leidet diese Glaubwürdigkeit, sind die negativen Auswirkungen enorm. Das haben bereits viele Politiker erleben müssen – selbst wenn sie einst als beliebt und kompetent angesehen wurden, haben sie vor allem durch fehlende Glaubwürdigkeit solch einen großen Reputationsschaden erlitten, dass sie heute ihre Karriere fernab der Politik gestalten (müssen).

“#PersonalBranding ist ein Versprechen –  gebrochen, kann es drastische Konsequenzen zur Folge haben.“

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Deine eigene Personal Brand ist daher wie ein Versprechen. Es weckt Erwartungen hinsichtlich Deines Verhaltens, Deiner Leistung, Deiner persönlichen Einstellung. Dieses Versprechen muss eingehalten werden. Die Konsequenzen können sonst drastisch ausfallen: Deine Arbeit negativ beeinflussen, Dein Image verschlechtern und Deine Chancen auf zukünftige erfolgreiche Projekte um ein Vielfaches minimieren.

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